Diskriminierung bei den Sozialversicherungen

    Leserbrief von KR Marcel Buchmann, Innerthal zur Abschaffung der Heiratsstrafe (Eidgenössische Volksabstimmung vom 28. Februar 2016)

    Twittern | Drucken

    Kantonsrat Marcel Buchmann, Innerthal

    Bei den Sozialversicherungen werden verheiratete und eingetragene Paare diskriminiert. Die Mehrheit der verheirateten Paare bekommt eine sogenannte Maximalrente, die heute tiefer ausfällt als jene von unverheirateten Paaren in der gleichen Einkommenssituation. 86 % der verheirateten und eingetragenen  Paare haben eine auf 150 Prozent plafonierte Rente. Bei der direkten Bundessteuern sind Rentnerpaare mit einem Pensionseinkommen ab 50‘000 Franken von der Heiratsstrafe betroffen – werden also gleich doppelt bestraft! Das Parlament wird mit der Initiative aufgefordert, Wege auszuarbeiten um diese Benachteiligungen zu beseitigen. Deshalb braucht es am 28. Februar 2016 ein klares Ja zur Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe!


    Marcel Buchmann-Kälin, Kantonsrat CVP, Innerthal

    Schlagworte:


    Thema: Wahlen

    zurück

    Top-Themen